Kolumba, Diözesanmuseum für Kunst in Altstadt-Nord, Köln, Deutschland
Kolumba ist ein Diözesanmuseum in der Kölner Altstadt-Nord, untergebracht in einem Bau des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Die durchbrochenen Wände aus hellgrauem Backstein lassen Tageslicht in sechzehn Ausstellungsräume fallen, die sich über mehrere Etagen verteilen.
Das Museum wurde 1853 in der Nähe des Kölner Doms gegründet und sammelte kirchliche Kunstwerke aus der Region. Nach der Zerstörung der Kirche Sankt Kolumba im Zweiten Weltkrieg zog die Sammlung in den Neubau über den Ruinen, der 2007 eröffnet wurde.
Der Name geht auf die zerstörte Kirche Sankt Kolumba zurück, deren Ruinen noch im Untergeschoss zu sehen sind. Besucher erleben Kunstwerke aus zwei Jahrtausenden in einer durchgehenden Präsentation, die zeitgenössische Werke neben mittelalterlichen Objekten zeigt.
Der Eingang liegt an der Kolumbastraße 4, das Gebäude öffnet von Mittwoch bis Montag zwischen 12 und 17 Uhr. In den ersten zwei Septemberwochen bleibt das Haus jedes Jahr geschlossen.
Im Untergeschoss verlaufen Stege über freigelegte römische Fundamente und mittelalterliche Gräber, die bei Ausgrabungen nach dem Krieg entdeckt wurden. Die Kapelle aus den 1950er Jahren steht weiterhin als eigenständiger Raum innerhalb des Neubaus und wird für stille Einkehr genutzt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.