Hohe Straße, Einkaufsstraße in Altstadt-Nord und Altstadt-Süd, Deutschland
Die Hohe Straße ist eine Fußgängerzone und Einkaufsstraße in Kölns Altstadt, die sich durch die nördlichen und südlichen Bezirke erstreckt. Entlang des Weges befinden sich zahlreiche Geschäfte, Kaufhäuser und Boutiquen, die Einkaufsmöglichkeiten für verschiedene Bedürfnisse bieten.
Während der Antike diente diese Straße als Hauptverkehrsader der römischen Stadt Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Sie war nicht nur ein Handelsweg, sondern auch Standort von Tempeln, administrativen Gebäuden und militärischen Einrichtungen der Besatzer.
Der Name Hohe Straße stammt nicht von der „Höhe“, sondern von der Hohe Pforte am Südende, belegt, als Ferdinand Franz Wallraf in der Franzosenzeit (1795–1814) alle Kölner Straßen und ihre Namen erfassen ließ. Auf Kölsch heißt sie Huhstroß, betont wird „Hohe“, und der Name bleibt ungebeugt. Seit dem Mittelalter ist sie Handelsadresse: Die Goldschmiedefamilie Glesch besaß von 1377 bis 1525 die Häuser Nr. 77–79.
Die Zone ist leicht zu erkunden, da sie ganz zu Fuß zugänglich ist und keine Hindernisse für Besucher unterschiedlicher Mobilität bietet. Am besten besucht man sie tagsüber, um die volle Auswahl an geöffneten Läden zu nutzen und die Wege ohne Gedränge gehen zu können.
Der Straßenname wird mit Betonung auf „Hohe“ gesprochen und entgegen den Sprachgewohnheiten nicht gebeugt. 2023 lag die Straße auf Platz acht der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands. Ihr Verlauf folgt dem römischen Cardo maximus, der sieben bis acht Meter breit war.
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