Höpkensruh, Geschützter Kulturdenkmalpark in Oberneuland, Deutschland.
Höpkensruh ist ein sieben Hektar großer Landschaftspark an der Oberneulander Landstraße 69 in Bremen-Oberneuland. Der Jurist Jacob Friedrich Schultz legte ihn um 1800 als ersten Englischen Landschaftsgarten Bremens an. In der Anlage steht ein Linnaeus-Obelisk zum Gedenken an die Naturforscher Carl von Linné, Albrecht Wilhelm Roth, Albrecht von Haller und Nikolaus Joseph von Jacquin.
Der Jurist Jacob Friedrich Schultz legte um 1800 den Park an, den ersten englischen Landschaftsgarten in Bremen. Nach seinem Tod 1827 wechselte das Gut mehrfach den Besitzer. Am 19. Dezember 1859 erwarben der Kaufmann und Reeder Johann Höpken und sein Bruder Georg das Gut und nannten es Höpkensruh. 1873 vererbte Höpken es der Stadt Bremen unter der Bedingung, hier eine Gastwirtschaft einzurichten.
Der Name stammt von dem Kaufmann und Reeder Johann Höpken, der das Gut am 19. Dezember 1859 mit seinem Bruder Georg erwarb und es Höpkensruh nannte. 1873 vererbte er es der Stadt Bremen unter der Bedingung, hier eine Gastwirtschaft einzurichten. In den 1930er Jahren tagte der Gemeindeausschuss in Höpkens Ruh; am 3. Juli 1933 gab dort der Gemeindevorsteher Aumund den Ausschluss aller sozialdemokratischen Abgeordneten bekannt.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei die Wege gut zu gehen sind und an mehreren Stellen Ruheplätze vorhanden sind. Eine Gaststätte auf dem Gelände bietet Erfrischung für längere Besuche, sodass Gäste den Aufenthalt nach Bedarf gestalten können.
Der Linnaeus-Obelisk im Park erinnert an die Naturforscher Carl von Linné, Albrecht Wilhelm Roth, Albrecht von Haller und Nikolaus Joseph von Jacquin. Das Original wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und mit Material aus einem aufgelassenen Grab erneuert; der heutige Obelisk ist etwas kleiner als der erste.
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