Sächsischer Landtag, Parlamentsgebäude am Bernhard-von-Lindenau-Platz, Dresden, Deutschland
Das Sächsische Landtag ist ein Parlamentsgebäude in Dresden, das sich durch große Glasfassaden und eine sichtbare Stahlkonstruktion auszeichnet. Es liegt zwischen zwei Elbbrücken und besteht aus zwei Gebäudeteilen mit getrennten Eingängen für verschiedene Funktionen.
Das Gebäude wurde 1993 nach der deutschen Wiedervereinigung eröffnet und ersetzte einen provisorischen Versammlungsort, wo das Parlament zwischen 1990 und 1993 tagte. Nach dem Hochwasser von 2002 wurde es mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen versehen.
Das Foyer des Gebäudes ist für Besucher zugänglich und zeigt regelmäßig Ausstellungen zur sächsischen Geschichte und Politik. Der Ort vermittelt einen Eindruck davon, wie sich Demokratie im Alltag anfühlt und wie die Arbeit des Parlaments funktioniert.
Der Zugang zum Foyer für Besucher ist in der Regel möglich und erfordert in vielen Fällen keine Anmeldung im Voraus. Es ist sinnvoll, frühzeitig zu gehen und die weniger frequentierten Zeiten zu wählen, um das Gebäude in Ruhe erkunden zu können.
Das Gebäude wurde bewusst modern und transparent gestaltet, um Offenheit der demokratischen Institutionen zu symbolisieren. Die Lage direkt an der Elbe verbindet es mit der Geschichte der Stadt und schafft eine besondere räumliche Beziehung zum Fluss.
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