Wallpavillon, Barockpavillon im Zwinger-Komplex, Dresden, Deutschland
Der Wallpavillon ist ein barockes Gebäude im Zwinger-Komplex mit einer halbkreisförmigen Struktur und einer kronenförmigen Kuppel, die mit Skulpturen, Stuckarbeiten und figürlichen Reliefs geschmückt ist. Die Reliefs zeigen mythologische Motive und prägen das Erscheinungsbild des Innenhofs.
Der Wallpavillon entstand zwischen 1710 und 1728 unter der Herrschaft von August II. von Sachsen, als Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann und Bildhauer Balthasar Permoser das Projekt leiteten. Das Bauwerk war Teil eines ehrgeizigen Plans zur Umgestaltung des gesamten Komplexes.
Der Wallpavillon zeigt in seiner Halle eine Kuppeldecke mit mythologischen Fresken und beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Meissener Porzellan aus der königlichen sächsischen Kollektion. Diese Kunstgegenstände erzählen von der Vorliebe des Hofes für handwerkliche Meisterschaft und kostbare Materialien.
Das Gelände ist täglich von 6 Uhr morgens bis Mitternacht zugänglich, wobei der Zugang zum Hof kostenlos ist, einzelne Ausstellungen erfordern jedoch separates Eintrittsgeld. Die Treppen verbinden verschiedene Ebenen, daher sollten Besucher mit unterschiedlichen Höhenlagen rechnen.
Die Struktur verbindet eine Treppe, die vom Zwinger-Hof zu einer angrenzenden Mauer führt, mit einer erhöhten Halle und verfügt über zwei Ebenen skulpturaler Dekoration. Diese duale Funktion als Verbindungsbauwerk und repräsentatives Gebäude ist eine Besonderheit des Designs.
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