Burgholzkaserne, Militärkaserne in Tübingen, Deutschland
Die Burgholzkaserne ist eine Militarkasernenanlage am südöstlichen Rand von Tübingen, die sich über ein großes Areal erstreckt. Das Gelande umfasst mehrere Gebaude und ist durch Reutlinger Straße erreichbar.
Die Anlage wurde 1935 als Militarbasis errichtet und benannt 1938 nach Hindenburg um. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten französische Truppen das Gelande von 1945 bis 1991.
Das Gelände trägt heute den Namen Französisches Viertel und beherbergt das Hibuka-Studentendorf, in dem Studierende wohnen. Die Architektur und Anordnung der Gebäude prägen das tägliche Leben der Bewohner und geben dem Viertel seine besondere Identität.
Die Kaserne ist in zwei Sektionen unterteilt: das westliche Quartier Désazars de Montgailhard und das östliche Quartier de Maud'huy mit je eigenen Funktionen. Beide Bereiche lassen sich zu Fuss erkunden, da sie uber Wege verbunden sind.
Der östliche Bereich wurde 1944 durch Luftangriffe getroffen und wies Bombenkrater auf, die in der Umgebung der heutigen Mistralweg noch sichtbar sind. Diese Spuren der Luftbombardierungen sind heute noch Teil des Landschaftsbildes des Geländes.
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