Landhaus, Barockes Säkulargebäude in Dresden, Deutschland
Das Landhaus ist ein barockes Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert am Pirnaischen Platz in Dresden, das mit seiner symmetrischen Fassade und den reich gegliederten Fassadendetails das Stadtbild prägt. Das Gebäude liegt an der Ecke Wilsdruffer Straße und Landhausstraße und ist von außen gut zu erkennen.
Das Landhaus wurde 1770 von Friedrich August Krubsacius und Christian Gottfried Hahmann entworfen und ersetzte einen älteren Vorgängerbau auf demselben Grundstück. Es diente ursprünglich als Verwaltungsgebäude der Stadt Dresden.
Das Landhaus beherbergt heute das Stadtmuseum Dresden sowie die Städtische Galerie Dresden, wo Besucher Gemälde, Objekte und Dokumente zur Stadtgeschichte sehen können. Die Ausstellungsräume geben einen direkten Einblick in das Leben der Dresdner durch die Jahrhunderte.
Das Gebäude ist zu Fuß gut erreichbar und liegt zentral in der Dresdner Innenstadt, sodass es sich leicht mit anderen Sehenswürdigkeiten in der Nähe verbinden lässt. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten des Museums im Voraus zu prüfen, da nicht alle Bereiche täglich zugänglich sind.
Der östliche Flügel des Gebäudes wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgetragen und nicht originalgetreu wiederaufgebaut, was dem heutigen Bau ein etwas anderes Erscheinungsbild gibt als dem ursprünglichen. Ein moderner Fluchtweg wurde dabei in die Struktur integriert und ist von außen sichtbar.
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