Rigal’sche Kapelle, Neuromanische Kapelle in Alt-Godesberg, Deutschland.
Die Rigal'sche Kapelle ist ein Bauwerk der Romanischen Wiederbelebung mit Ziegelfassade, Rundbögen und waagerechten Steinbändern. Der rechteckige Grundriss wird durch eine gewölbte Apsis ergänzt, die das östliche Ende prägt.
Das Gebäude entstand zwischen 1856 und 1858 als Privatkapelle für einen Baron und wurde zur ersten unabhängigen protestantischen Kirche in Godesberg. Sie überstand verschiedene historische Umbrüche und wurde nach Beschädigungen später restauriert.
Der Name des Bauwerks erinnert an Baron Ludwig Maximilian von Rigal-Grunland, der es ursprünglich erbauen ließ. Innen sieht man noch die originalen neugotischen Einrichtungen mit Patronatslogen und traditionellen Holzbänken, die das Innere prägen.
Die Kapelle steht an der Ecke Kurfürstenallee und Friedrich-Ebert-Strasse und ist von der Straße aus gut zu sehen. Besucher sollten beachten, dass dies ein aktiver Gottesort ist und der Zugang von den Öffnungszeiten für Gottesdienste abhängt.
Das Gebäude wurde 1945 durch Artilleriebeschuss beschädigt, was zu Reparaturen am Dachtürmchen führte. Die Wiederherstellung dieser Details zwischen 1983 und 1985 zeigt die Sorgfalt, mit der historische Elemente bewahrt wurden.
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