Severinstorburg, Mittelalterliches Stadttor in Altstadt-Süd, Deutschland
Das Severinstorburg ist eine befestigte Toranlage im Süden der Kölner Altstadt mit einem rechteckigen Hauptgebäude und einem vierstöckigen Turm. Die Struktur besteht aus Tuff- und Basaltsteinen und diente einst als Verteidigungspunkt am Stadtrand.
Das Tor entstand zwischen 1180 und 1259 während Kölns Phase der Stadtexpansion und war lange Zeit Bestandteil des Verteidigungssystems. Ab dem 19. Jahrhundert verlor es seine militärische Funktion, wurde aber als bauliches Denkmal erhalten.
Das Tor trägt lokale Geschichten in sich, die bis heute in Kölner Traditionen nachwirken, etwa die Legende der Juffer vom Severinstor. Diese Überlieferungen machen den Ort zu einem Zeichen für die Verbindung zwischen Stadt und Geschichte.
Das Gebäude beherbergt heute einen Bürgersaal und kann von Besuchern besichtigt werden, insbesondere wenn Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Es lohnt sich, die Öffnungszeiten zu prüfen, bevor man einen Besuch plant.
Archäologische Grabungen im Jahr 2005 legten die Überreste eines verstärkten Außenwerkes aus dem 15. Jahrhundert frei, das gegen Burgunder verteidigt wurde. Diese Funde zeigen, wie intensiv die Stadt ihre Grenzen schützen musste.
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