Hundebrücke, Denkmalgeschützte Brücke in Essen, Deutschland
Die Hundebrücke verbindet ein steinernes Bogensegment über den Bach Deilbach mit einem stählernen Fachwerk über Eisenbahngleise. Die Konstruktion zeigt verschiedene Bauweisen, die zusammen einen durchgehenden Weg für Fußgänger und Radfahrer schaffen.
Das Bauwerk entstand 1880, um Steine von einem nahe gelegenen Steinbruch zu einem Bahnhof zu transportieren. Die Loren, die diesen Weg benutzten, gaben der Brücke später ihren Namen.
Die Brücke ist benannt nach den kleinen Loren, sogenannten Hunden, die früher Steine transportierten. Heute erinnert sie an die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets und zieht Besucher an, die die Geschichte dieser Region erkunden möchten.
Das Bauwerk verbindet die Stadtteile Byfang und Kupferdreh und ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die beiden verschiedenen Bauabschnitte erfordern keine besonderen Vorkehrungen für den sicheren Übergang.
Das Stahlgitter folgt einem von Ithiel Town patentierten Konstruktionsprinzip, das in Deutschland früh angewendet wurde. Diese Brücke gilt als Beispiel für den Übergang von Stein zu Stahl im Brückenbau der Region.
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