Ilmenauer Teichgebiet, Naturschutzgebiet in Ilmenau, Deutschland.
Das Ilmenauer Teichgebiet ist ein Feuchtgebiet mit sechs untereinander verbundenen Seen, das sich zwischen dem Bahnhof und der Universität der Stadt erstreckt. Wanderpfade verbinden alle Gewässer miteinander und ermöglichen es, das gesamte System auf Fuß zu erkunden.
Die Teiche wurden erstmals 1351 schriftlich erwähnt und dienten jahrhundertelang als Fischzuchtstätten, die die Bevölkerung mit Nahrung versorgten. Diese Nutzung prägte das Gebiet über viele Generationen hinweg und hinterließ eine Landschaft, die bis heute erhalten blieb.
Die jährliche Fischzucht im Herbst ist bis heute ein Fest geworden, bei dem Einheimische zusammenkommen und traditionelle Praktiken beobachten können. Besucher sehen dabei, wie diese Gewässer seit Generationen gepflegt und genutzt werden.
Das Gebiet ist leicht mit Wanderwegen zugänglich und kann in jeder Jahreszeit besucht werden, am besten während der trockenen Monate. Tragen Sie geeignetes Schuhwerk mit, da Teile der Wege sumpfig sein können, besonders nach Regen.
Der Untergrund aus Gipsgestein verhindert, dass Wasser abfließt, was diese Seen natürlicherweise in einem idealen Zustand für Wasservögel hält. Diese geologische Besonderheit ist der Grund, warum das Gebiet überhaupt entstehen konnte und heute noch so wertvoll ist.
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