Ilmenau, Universitätsstadt in Thüringen, Deutschland.
Ilmenau ist eine Hochschulstadt im Ilm-Kreis in Thüringen, die am nördlichen Rand des Thüringer Waldes auf rund 500 Metern Höhe im Ilmtal liegt. Die Stadt erstreckt sich etwa 33 Kilometer südlich von Erfurt und bewahrt bis heute ihre Industrietradition in der Fertigung von Glasgeräten für Labore.
Bergbau auf Silber, Kupfer und Mangan bestimmte die Anfänge der Ortschaft, bis die Vorkommen erschöpft waren und die Gruben schlossen. Danach wandelte sich der Ort ab 1838 in ein Heilbad und später in ein Zentrum für Technik und Bildung.
An der Technischen Universität, die seit 1894 besteht, studieren heute knapp 5.000 junge Menschen hauptsächlich technische Fächer und Medienwissenschaften. Der akademische Betrieb prägt das Stadtbild und sorgt für ein junges Publikum in den Cafés und Kneipen.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit größeren Zentren und erleichtert die Anreise auch ohne eigenes Auto. Rund um den Campus findet man Geschäfte und Gaststätten, die sich besonders an junge Leute richten.
Eine Henne und eine Ziege gelten als Wappentiere der Gemeinde und erscheinen regelmäßig in der örtlichen Symbolik. Goethe besuchte den Ort mehrmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts und hinterließ literarische Spuren in der Region.
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