Wasserburg Goldstein, Mittelalterliche Wasserburg in Frankfurt-Goldstein, Deutschland.
Wasserburg Goldstein ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage in Frankfurt-Goldstein mit Resten eines Wohnturms und Wassergräben, die einst von der Schwarzbach gespeist wurden. Die Überreste liegen heute im Goldsteinpark und zeigen die ursprüngliche Struktur einer Burganlage mit Wasserschutz auf drei Seiten.
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von der Adelsfamilie zum Goldstein gegründet und diente als Wohnstatt und Schutzanlage. Nach dem Aussterben der Familie übernahm die Stadt Frankfurt 1466 die Kontrolle.
Das Gelände zeigt noch heute die typische Gestaltung einer mittelalterlichen Wasserburg mit ihrem Wassergraben und dem Wohnturm. Besucher können die Grundstrukturen sehen und nachvollziehen, wie solche Befestigungen damals das Umland schützten.
Die Ruinen und Wassergräben können in Goldsteinpark besichtigt werden und sind frei zugänglich. Am besten besucht man die Anlage bei trockenem Wetter, da der Boden um die Gräben feuchtig sein kann.
Beim Bau um 1348 verstießen die Erbauer gegen kaiserliche Dekrete, die Befestigungen im Umkreis von fünf Meilen um Frankfurt verboten. Diese mutige Entscheidung zeigte den Willen der lokalen Familie, sich trotz kaiserlicher Restriktionen zu etablieren.
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