Immanuelskirche, Neugotische Kirche im Stadtteil Oberbarmen, Wuppertal, Deutschland
Die Immanuelskirche ist eine dreischiffige Basilika mit fünf Jochen und verbindet gotische Architektur mit Stahl- und Holzstrukturen. Das Gebäude wurde nach Plänen des Architekten Ernst Heinrich Glüer entworfen und zeigt die handwerkliche Qualität des 19. Jahrhunderts.
Der Bau begann 1867, um die wachsende Bevölkerung während der Industrialisierung unterzubringen. Der Architekt Ernst Heinrich Glüer gewann den Wettbewerb für das Design und prägte damit das Erscheinungsbild des Oberbarmer Stadtteils.
Der Name Immanuelskirche verweist auf die religiöse Bedeutung des Ortes für die wachsende Gemeinde des 19. Jahrhunderts. Heute wird das Gebäude hauptsächlich als Kulturraum genutzt, wo Menschen zusammenkommen, um Musik und Theater zu erleben.
Das Gebäude beherbergt die größte Kirchenorgel Wuppertals, die 1967 von Schuke Berlin erbaut wurde und regelmäßig für Konzerte und Theateraufführungen genutzt wird. Besucher sollten beachten, dass das Programm je nach Jahreszeit unterschiedlich ist, daher ist es sinnvoll, die Termine vorher zu überprüfen.
Die Außenmauern bestehen aus Grauwacke, einem regionalen Stein aus dem Bergischen Land, und vier polygonale Treppen rahmen die Ecken des Gebäudes ein. Diese architektonischen Details geben dem Gebäude einen unverwechselbaren Charakter, der die lokalen Baumaterialien und handwerkliche Besonderheiten widerspiegelt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.