Magdalenenkapelle, Gotische Kapelle in Magdeburg, Deutschland
Die Magdalenenkapelle ist eine gotische Kirche in Magdeburg mit sandsteinernen Kanten und einem viereckigen Grundriss, der sich zu einer fünfeckigen Form verjüngt. Das Gebäude lehnt sich an die mittelalterlichen Stadtmauern an und zeigt die typische gotische Bauweise ohne Strebepfeiler.
Der Bau der Kapelle begann 1315 und markiert eine wichtige Phase des Magdeburger Stadtbaus. 1385 verlieh Papst Urban VI. Schirmherrschaftsrechte an das Magdalenen-Kloster und stärkte damit die Bedeutung des Ortes in der mittelalterlichen Gemeinde.
Die Kapelle ist Treffpunkt für Gläubige und wurde über Jahrhunderte mit sozialen Aufgaben verbunden, wie Unterstützung für Bedürftige. Der Raum spiegelt diese Aufgabe bis heute in seiner Nutzung wider und zieht Menschen an, die sich engagieren möchten.
Die Kapelle liegt in unmittelbarer Nähe der Peterskirche und der Wallonischen Kirche und ist zu Fuß leicht erreichbar. Besucher sollten sich auf enge Räume und historische Bauweise einstellen, was das Erlebnis prägt.
Die Kapelle verfügt über einen kleinen Wendeltreppturm auf der linken Seite des Eingangs, der in die mittelalterliche Stadtbefestigung integriert ist. Dieser praktische und defensive Entwurf zeigt, wie enge Beziehungen zwischen religiösem Bau und Stadtschutz bestanden.
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