Schloss Hirschberg, Mittelalterliche Burg in Warstein, Deutschland.
Schloss Hirschberg ist eine Burganlage aus dem Mittelalter in Warstein, deren Strukturen von vier Türmen und Sandsteinportalen geprägt sind. Die Gebäude verteilen sich über ein mehrkomplexes System mit ursprünglich drei Flügeln, von denen heute noch Teile erhalten sind.
Die Burg wurde 1340 gegründet, als Graf Gottfried IV. von Arnsberg die Genehmigung des Kölner Erzbischofs erhielt, eine Festung zu errichten. Der Dreißigjährige Krieg beschädigte die Anlage erheblich und prägte das Schicksal des Ortes nachhaltig.
Das Schloss war einst Jagdresidenz der Kurfürsten und zeigt noch heute Spuren dieser Vergangenheit in seinen Räumen. Die erhaltenen Bereiche deuten auf das Leben der Adligen hin, die dort Jagdgesellschaften abhielten und die Pracht der Renaissancezeit genossen.
Ein großer Teil der Anlage ist heute nicht öffentlich zugänglich, da Teile als Forsthaus genutzt werden und Privateigentum sind. Für Außenansichten und Details kann man die noch vorhandenen Mauern und Türme von bestimmten Blickwinkeln bewundern.
Ein wichtiges Stück der Burgkapelle, der Hubertus-Altar, wurde gerettet und befindet sich heute in der Pfarrkirche St. Christoph in Warstein-Hirschberg. Dieser Altar zeigt, wie religiöse Objekte aus zerstörten Orten neue Zwecke an anderen Orten fanden.
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