Notkirche Saarbrücken, Evangelische Kirche in Alt-Saarbrücken, Deutschland.
Die Notkirche Saarbrücken ist ein Kirchengebäude im Saarbrücker Stadtteil Alt-Saarbrücken mit sehr bescheidenen Abmessungen und einem charakteristischen Aufbau. Das Bauwerk verfügt über ein flaches Satteldach und einen Glockenturm in der Spichererbergstrasse, wobei der Innenraum etwa 150 Menschen Platz bietet.
Das Gebäude wurde ursprünglich als Militärbaracke in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs errichtet. Nach dem Krieg, 1946, wurde die Struktur der protestantischen Gemeinde Saarbrückens gestiftet, um Gottesdienste nach der Zerstörung anderer Kirchen wieder aufzunehmen.
Der ungarische Künstler György Lehoczky schuf Buntglasmalerei über dem Altar, die die vier Evangelisten darstellt. Die bemalten Seligpreisungen auf den Querbalken zeigen seine künstlerische Handschrift in diesem Raum.
Der Innenraum kann sich bei hoher Besucherzahl eng anfühlen, daher lohnt sich ein Besuch zu weniger stark frequentierten Zeiten. Moderne LED-Beleuchtung wurde 2022 installiert, was die Atmosphäre bei schlechtem Wetter verbessert.
Das Gebäude steht in der Nähe der Gräber von drei Soldaten des Fusilier-Regiments 40 Hohenzollern, eine Geschichte, die dem Namen des Ortes zugrunde liegt. Diese Verbindung zur Militärgeschichte verleiht dem bescheidenen Bauwerk eine tiefere historische Bedeutung.
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