Schloss Kromsdorf, Renaissanceschloss in Kromsdorf, Thüringen, Deutschland.
Schloss Kromsdorf erhebt sich als Sandstein-Renaissanceschloss im thüringischen Dorf Kromsdorf, etwa fünf Kilometer nordöstlich von Weimar, und weist charakteristische architektonische Elemente des späten 16. Jahrhunderts auf.
Um 1580 von Georg Albrecht von Kromsdorf an der Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtet, erfuhr das Schloss im 17. Jahrhundert bedeutende Erweiterungen durch West- und Ostflügel, die sein heutiges Erscheinungsbild prägten.
Die Gartenmauer des Schlosses beherbergt 64 Sandsteinbüsten, die Kaiser, Könige, Feldherren und antike Figuren aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert darstellen und eine der bemerkenswertesten Freiluftskulpturensammlungen Europas bilden.
Besucher können das Schlossgelände und den restaurierten Garten frei erkunden, während Führungen auf Anfrage verfügbar sind, und die Anlage dient als Veranstaltungsort für kulturelle Events lokaler Vereine.
Das Schloss weist eine legendäre Verbindung zu einer Wassernixe aus der nahen Ilm auf, die angeblich das Anwesen verfluchte und die mittelalterlichen Volksüberlieferungen und mythologischen Traditionen des Ortes widerspiegelt.
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