Amor als Nachtigallenfütterer, Dekorative Skulptur im Schloss Tiefurt, Deutschland
Amor als Nachtigallenfütterer ist eine Skulptur im Park von Schloss Tiefurt bei Weimar, auf einem kleinen Platz, den 1782 Herzogin Anna Amalia anlegen ließ. Die heute sichtbare Figur ist eine Kopie, die dem Hofinstrumentenmacher Jakob August Otto zugeschrieben wird, nach einem Werk des Hofbildhauers Martin Gottlieb Klauer von 1784; anders als Klauers geflügeltes Original fehlen dieser Kopie die Flügel, auch die Armhaltung weicht ab. Amor füttert eine Nachtigall mit dem Liebespfeil, darunter liegt in einer grottenartigen Nische eine Ruhebank.
Die Figur schuf 1784 der Hofbildhauer Martin Gottlieb Klauer; ab 1796 vervielfältigte seine Werkstatt sie in gebranntem Ton und Porzellan, als eines seiner gefragtesten Produkte. Die heute in Tiefurt sichtbare Figur ist eine Kopie, die die Klassikstiftung Weimar dem Hofinstrumentenmacher Jakob August Otto (1760–1829) zuschreibt und die sich durch fehlende Flügel und eine andere Armhaltung vom Original unterscheidet. Die heutige titellose Inschrift wurde 1971 angebracht.
Die Sockelinschrift gibt eine Fassung von Goethes 1782 gedichtetem, 1785 erstmals gedrucktem Distichon Philomele wieder; die heutige Textfassung wurde 1971 angebracht. Goethe hatte den Vers Corona Schröter gewidmet, die er 1776 nach Weimar holte, nicht einem Vogel. Unter der Figur birgt eine grottenartige Nische eine Ruhebank, die Georg Melchior Kraus 1797 aquarellierte.
Die Skulptur steht im Freien im Park von Schloss Tiefurt, auf einem kleinen Platz, den Herzogin Anna Amalia 1782 anlegen ließ, nicht im Gebäude. Unter der Figur birgt eine grottenartige Nische eine Ruhebank; Georg Melchior Kraus aquarellierte diese Nische 1797. Das Denkmal steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Tiefurt.
Die heute sichtbare Figur ist eine Kopie des Hofinstrumentenmachers Jakob August Otto (1760–1829); anders als Klauers Original von 1784 fehlen ihr die Flügel, auch die Armhaltung weicht ab. Klauers Werkstatt vervielfältigte den Amor zudem in gebranntem Ton und Porzellan; er zählte zu ihren gefragtesten Produkten.
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