Prämonstratenserstift Barthe, Prämonstratenserkloster im Heseler Wald, Deutschland.
Kloster Barthe ist ein Frauenkloster im Heseler Wald, das aus vier Gebäudeflügeln besteht und eine Backsteinkirche mit einer halbkreisförmigen Apsis und einer Frauenempore aufweist. Die Kirche war etwa 32 Meter lang und bildete das zentrale Bauwerk dieser religiösen Anlage.
Das Kloster wurde zwischen 1170 und 1184 als Frauenkonvent gegründet und bestand als aktive Gemeinschaft bis zur protestantischen Reformation im 16. Jahrhundert. Die religiöse Auflösung führte dann schrittweise zur Aufgabe des Klosters.
Der Name des Ortes leitet sich vom mittelalterlichen Leben in dieser Gegend ab, geprägt durch religiöse Gemeinschaften und ihre tägliche Arbeit. Besucher können heute noch Spuren dieser Vergangenheit in der Art erkennen, wie die Grundrisse der Gebäude durch Hecken markiert sind.
Die Ruinen des Klosters befinden sich heute innerhalb eines großen Waldgebietes und sind durch Heckenreihen gekennzeichnet, die die ursprünglichen Grundrisse anzeigen. Informationstafeln an mehreren Stellen helfen Besuchern, die einstige Anordnung der Gebäude und die räumliche Organisation zu verstehen.
Sand- und Windverhältnisse verursachten über Jahrhunderte eine Anhäufung von Sandboden, die den Hügel Nunnenbarg über den Ruinen des Klosters bildete. Dies führte später zur Verlagerung des mit dem Kloster verbundenen Bauernhofs an einen anderen Ort.
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