St.-Paulus-Kirche, Kirchengebäude in Ostfriesland, Niedersachsen, Deutschland
Die St.-Paulus-Kirche ist ein Backsteingebäude im gotischen Stil, das auf einem kleinen Hügel in Filsum steht und von fern sichtbar ist. Das Bauwerk weist ein siebenseitiges Chor mit Gewölbedecke auf, eine hölzerne Kassettendecke im Hauptraum und fenster, die im Laufe der Jahrhunderte verändert wurden.
Die Kirche wurde um 1250 als Backsteinbau an Stelle eines älteren Holzbaus errichtet. Gegen 1500 erhielt sie einen neuen siebenseitigen Chor mit Altar, möglicherweise mit Steinen von der verlassenen Nachbarsiedlung Alt-Filsum erbaut.
Die Kirche ist nach dem Heiligen Paulus benannt und dient seit Jahrhunderten als Treffpunkt der Gemeinde für Gottesdienste und Festlichkeiten. Die Holzdecke wurde 1976 neu bemalt mit Bibelzitaten, die bis heute das innere Leben des Ortes widerspiegeln.
Die Kirche liegt zentral in Filsum auf einem Hügel und ist leicht zu finden und von weitem sichtbar. Besucher können tagsüber hineingehen, um den Altar, die Wandmalereien und die bemalte Holzdecke zu betrachten.
Das Dach trägt ein Symbol eines weißen Schwans, das mit dem Reformator Johannes Hus verbunden ist und Hoffnung und Transformation darstellen soll. Innen findet sich eine bemalte Holzdecke mit biblischen Zitaten, in der ein absichtlich belassener Fehler von 1976 zeigt, dass auch religiöse Menschen Irrtümer machen.
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