Kaserne Übigau, Militärkaserne im Stadtteil Übigau, Dresden, Deutschland
Die Kaserne Übigau ist eine Militäranlage in dem Dresdner Stadtteil Übigau mit mehreren Gebäuden entlang der Washingtonstraße, Scharfenberger Straße, Klingerstraße und Werfstraße. Die Gebäude wurden teilweise zu Wohnungen umgebaut, wobei etwa 120 Apartments entstanden sind und geschützte historische Elemente erhalten blieben.
Die Anlage wurde 1913 als Luftschiffstation errichtet und beherbergte später das Telegraphen-Bataillon Nr. 7 im Ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg nutzte die Sowjetarmee die Kaserne bis zu ihrem Abzug 1992.
Die erhaltenen Militärgebäude zeigen Architekturmerkmale des frühen 20. Jahrhunderts mit roten Backsteinmauern und zweckmäßigen Grundrissen, die noch heute das Viertel prägen. Diese Bauten erzählen durch ihre Form von den praktischen Anforderungen des Militärbetriebs jener Zeit.
Die Anlage liegt im Nordwesten Dresdens und ist heute teilweise öffentlich zugänglich, da Teile in Wohnungen umgewandelt wurden. Besucher sollten bedenken, dass es sich um ein ehemaliges Militärgelände handelt, auf dem noch Privatwohnungen existieren und nicht alle Bereiche frei begehbar sind.
Das Telegraphen-Bataillon, das hier stationiert war, war für die kritische Verwaltung von Militärkommunikation zuständig, noch bevor moderne Telekommunikationstechnologie entwickelt wurde. Diese frühen Kommunikationsspezialisten spielten eine wichtige Rolle bei der Koordination von Armeeoperationen.
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