Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Hamburg, Bronzenes Reiterdenkmal in den Wallanlagen, Hamburg, Deutschland.
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist eine bronzene Reiterstatue von Wilhelm I. in Militäruniform auf einem sechs Meter hohen Granitpiedestal in Hamburg. Um die zentrale Figur herum sind die vier allegorischen Skulpturen angeordnet und die gesamte Anlage ist von sorgfältig gestalteten Wegen und grünem Raum umgeben.
Das Denkmal wurde ursprünglich 1903 am Rathausmarkt errichtet und 1930 an seinen heutigen Standort in der Nähe des Justizforums verlegt. Diese Umgestaltung spiegelt Veränderungen in der Stadtplanung und den Verkehrsbedürfnissen Hamburgs wider.
Das Denkmal zeigt vier allegorische Figuren, die verschiedene Bereiche der deutschen Gesellschaft darstellen, wie sie während der Gründung des Deutschen Reiches unter Wilhelm I. aussahen. Diese Skulpturen ermöglichen es Besuchern, die künstlerische Interpretation der politischen Umbrüche jener Zeit nachzuvollziehen.
Das Denkmal steht in einem Parkgelände mit gepflasterten Wegen, die gut zu begehbar sind und rollstuhlgerecht gestaltet wurden. Verschiedene Wanderrouten ermöglichen flexibles Erkunden des Geländes je nach Interesse und Fitness.
Der Entwurf für das Denkmal basiert auf Johannes Schillings Wettbewerbsbeitrag von 1889 für das Berliner Nationaldenkmal. Diese Basis wurde später speziell für Hamburgs Standort und Anforderungen überarbeitet und angepasst.
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