Leibniztempel, Gedenkpavillon im Georgengarten, Deutschland
Der Leibniztempel ist ein rundes Pavillon-Bauwerk im Georgengarten mit zwölf ionischen Säulen aus Sandstein, das auf einer kleinen Halbinsel von einem Spiegelbecken umgeben steht. Die Struktur schließt sich harmonisch in die Parklandschaft ein und bietet Besuchern einen ruhigen Ort zum Verweilen.
Das Bauwerk entstand zwischen 1787 und 1790 und war das erste öffentliche Denkmal in Deutschland, das einem nicht-adeligen Menschen gewidmet war. 1935 wurde es vom Waterlooplatz an seinen heutigen Standort verlegt.
Der Tempel zeigt eine Marmorreplik von Leibniz' Büste, während das Original aus Carrara-Marmor seit 2013 im Museum Schloss Herrenhausen aufbewahrt wird. Die Wahl dieses Ortes im Garten spiegelt die Bedeutung wider, die man diesem Denker in Hannover beimaß.
Der Pavillon befindet sich im nördlichen Teil des Georgengarten und ist über Wanderwege leicht zu erreichen, wobei die Basis an der Adolfstraße angebunden ist. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk tragen, da die Wege durch den Park führen.
Das Bauwerk trägt goldene Buchstaben mit der Inschrift 'Genio Leibnitii', die sich an der Außenseite deutlich abheben. Diese lateinische Widmung betont die Anerkennung des Philosophen und Mathematikers durch die Stadt.
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