Stichweh-Wohnhaus, Architekturdenkmal in Nord, Deutschland.
Das Stichweh-Wohnhaus ist ein Wohngebäude im Hannover-Nordstadt Viertel, das sich durch gelbe Backsteinwände, schmale Fensterstreifen und metallische Säulen unter einem Vordach kennzeichnet. Der zweigeschossige Bau befindet sich in der Alleehof 4, einem wohlhabenden Villengebiet in der Nähe der Herrenhäuser Gärten.
Der renommierte Architekt Walter Gropius entwarf diesen Wohnbau zwischen 1952 und 1953 als sein erstes Bauprojekt nach dem Krieg in Deutschland. Es war gleichzeitig sein einziges Bauwerk in Hannover und setzte ein Zeichen für die Wiederbelebung moderner Architektur in der Nachkriegszeit.
Das Gebäude dient heute als Ausstellungsraum und Büro für den Bund Deutscher Architekten BDA Niedersachsen und die Architektur-Förder-Gesellschaft. Besucher können hier regelmäßig moderne Architektur-Ausstellungen und Veranstaltungen erleben, die die Arbeit lokaler und internationaler Designer zeigen.
Das Gebäude liegt in einem ruhigen Wohnviertel mit guter Erreichbarkeit durch die Nähe zu den Herrenhäuser Gärten und anderen kulturellen Einrichtungen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktiv genutztes Bürogebäude handelt, daher ist es sinnvoll, vorab zu prüfen, ob Ausstellungen oder Events geöffnet sind.
Hinter den schiffskabinenähnlichen Eingangsbereichen verbergen sich großzügig gestaltete Wohnräume, die den modernen Lebensanforderungen der 1950er Jahre entsprechend konzipiert wurden. Diese Kontrast zwischen Außenfassade und innerer Raumorganisation zeigt Gropius' innovativen Umgang mit funktionalem Wohndesign.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.