Vierradenmühle, Historische Wassermühle nahe der Peterskirche, Görlitz, Deutschland
Die Vierradenmühle steht an der Lusatischen Neiße und nutzt vier Wasserräder, um Getreide zu verarbeiten und Strom zu erzeugen. Das Gebäude fungiert heute als Restaurant und Kraftwerk zugleich, mit einem Glsboden, durch den man die aktive Turbine unter sich sehen kann.
Das Mühlengebäude entstand erstmals um 1325 und musste nach mehreren Hochwasserschäden neu aufgebaut werden, mit großen Umbauten 1561. Im Jahr 1928 wurde es in ein Elektrizitätswerk umgewandelt und nutzt seitdem die Flussenergie zur Stromerzeugung.
Das Mühlenrestaurant serviert schlesische und lausitzische Gerichte, wobei regionale Traditionen durch lokal bezogene Zutaten und Familienrezepte lebendig bleiben. Beim Essen kann man die Bedeutung dieser Küche für die lokale Identität spüren.
Der Ort ist leicht zu erreichen und liegt nahe der Peterskirche im Stadtzentrum, was ihn gut erreichbar macht. Der Glsboden im Inneren erlaubt einen guten Blick auf die Turbinen, daher lohnt sich ein Besuch auch wenn man nicht essen möchte.
Das Mühlenhaus nutzt seine Stromerzeugung, um den Betrieb ganz nachhaltig zu gestalten und dabei trotzdem als Restaurant zu funktionieren. Diese Kombination aus historischer Mühle und moderner Energieanlage ist ungewöhnlich und zeigt, wie alte Gebäude heute noch sinnvoll genutzt werden können.
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