Zisterzienserabtei Tennenbach, Zisterzienserabtei in Emmendingen, Deutschland
Tennenbach Abbey ist eine ehemalige Zisterzienserklosteranlage bei Emmendingen in Baden-Württemberg, von der heute nur noch Ruinen und eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert erhalten sind. Die Steinreste, verteilt über ein stilles Tal, geben einen Eindruck von der einstigen Größe des Gebäudekomplexes, ergänzt durch Informationstafeln vor Ort.
Das Kloster wurde 1158 von Mönchen aus dem Norden gegründet und trug zunächst den lateinischen Namen Porta Coeli, was so viel wie Himmelstor bedeutet. Im Laufe des Mittelalters unterstand es der Abtei Salem, die seinen weiteren Verlauf und seine regionale Bedeutung maßgeblich prägte.
Der Name Tennenbach bezieht sich auf das Bächlein, das durch das Tal fließt, in dem die Mönche einst siedelten. Wer heute durch das Gelände geht, erkennt noch, wie eng das klösterliche Leben mit dem Wasser und dem umliegenden Wald verbunden war.
Das Gelände ist über ausgeschilderte Wanderwege erreichbar, die durch das Tal bei Emmendingen führen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Boden uneben sein kann und die Pfade nach Regen rutschig werden.
Steine aus der ehemaligen Klosterkirche wurden zum Bau der Pfarrkirche Saint Louis in Freiburg verwendet, die selbst später durch Konflikte beschädigt wurde. Dieser Baumaterial-Transfer verbindet zwei weit voneinander entfernte Kapitel der Regionalgeschichte auf eine direkte, greifbare Weise.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.