Schloss Emmendingen, Schloss in Deutschland
Schloss Emmendingen ist ein quadratisches Steingebäude mit drei Geschossen und steilem Dach, das an der Altstadt von Emmendingen steht. Sein auffälligster Punkt ist der achteckige Treppenturm an der Nordseite, und um das Hauptgebäude herum befinden sich kleinere Nebenbauten, die das Ensemble prägen.
Das Schloss entstand ursprünglich als Gutshof des Klosters Tennenbach und wurde 1588 von Markgraf Jakob III. von Baden-Hachberg in eine Residenz umgewandelt. Nach seinem Tod diente das Gebäude lange Zeit als Verwaltungssitz und wurde im 19. Jahrhundert von der Stadt als Krankenhaus genutzt, bevor es zur lokalen Geschichtssammlung wurde.
Das Schloss war lange Zeit ein Symbol der Macht in der Stadt und zeigt noch heute die Verbindung zwischen Kirche und weltlicher Herrschaft. Man kann dies an der Steinmetzarbeit über dem Portal erkennen, die an die monastische Vergangenheit erinnert.
Das Schloss liegt in zentraler Lage neben der Altstadt und ist leicht zu erreichen, mit klaren Wegen vom Marktplatz aus. Der Besuch ist für Fußgänger angenehm, die Ausstellungen im Inneren sind überschaubar, und der Kellerbereich mit Gewölbedecke bietet einen ruhigen Ort, um die Geschichte zu erforschen.
Im Keller des Schlosses befindet sich eine gewölbte Decke mit Kreuzform, die heute als kleine Bühne und Veranstaltungsraum genutzt wird. Dieser Raum ist mit seinen dicken Steinwänden und historischen Bögen ein seltener Ort, um zeitgenössische Aufführungen in authentischer mittelalterlicher Umgebung zu erleben.
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