Deutsches Tagebucharchiv, Persönliches Dokumentenarchiv und Museum im Alten Rathaus von Emmendingen, Deutschland.
Das Deutsche Tagebucharchiv ist eine Sammlung von persönlichen Dokumenten und ein Museum im Alten Rathaus von Emmendingen. Die Institution beherbergt über 27.000 Dokumente von etwa 6.000 Autoren aus verschiedenen Zeiträumen, darunter Tagebücher, Briefe und Memoiren aus dem 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Die Sammlung wurde 1998 von Frauke von Troschke gegründet und konzentriert sich auf die Bewahrung von persönlichen Aufzeichnungen aus der deutschen Vergangenheit. Ein wichtiges Stück ist der Württembergische Schreibkalender aus dem Jahr 1760, verfasst von dem Militärpfarrer Gottlieb Christoph Bohnenberger.
Das Archiv bewahrt persönliche Aufzeichnungen von Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und ermöglicht Besuchern einen Einblick in das alltägliche Leben vergangener Jahrhunderte. Die Sammlung zeigt, wie normale Menschen ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben haben.
Das Archiv ist dienstags bis freitags mit Morgenöffnungszeiten für Besucher zugänglich, während nachmittags nur dienstags und mittwochs geöffnet ist. Es ist ratsam, vorher die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen und sich anzumelden, um sicherzustellen, dass die gewünschten Dokumente einsehbar sind.
Eine Gruppe von etwa 30 spezialisierten Freiwilligen arbeitet landesweit daran, alte Handschriften in Kurrentschrift zu entziffern und transkribieren, die bis in die 1940er Jahre verwendet wurde. Diese aufwendige Arbeit ermöglicht es, historische Texte für moderne Leser zugänglich zu machen.
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