Langeoog, Küsteninsel im niedersächsischen Wattenmeer, Deutschland
Langeoog ist eine Insel in der Nordsee vor der Küste Niedersachsens und erstreckt sich etwa 14 Kilometer entlang der Küste. Das Gelände besteht aus Sandstränden, die sich ständig durch die Gezeiten verändern, die zweimal täglich kommen und gehen.
Eine große Sturmflut zu Weihnachten im Jahr 1717 trennte die Insel in mehrere Teile auf und formte ihre Gestalt dauerhaft. Diese Ereignisse zeigen, wie mächtig die natürlichen Kräfte der Nordsee die Geographie dieser Region geprägt haben.
Pferdekarren sind seit langem das Fortbewegungsmittel auf der Insel und prägen bis heute das Straßenbild. Diese traditionelle Art zu reisen verbindet Besucher und Einwohner mit einer älteren Lebensweise, die auf der Insel noch sichtbar gelebt wird.
Auf der Insel sind motorisierte Fahrzeuge für den normalen Verkehr nicht erlaubt, nur Notfalldienste dürfen fahren. Wer anreisen möchte, muss sein Auto im Hafen Bensersiel lassen und mit der Fähre übersetzen.
Unter dem sandigen Untergrund der Insel bildet sich eine eigenständige Schicht aus Süßwasser, die auf dem dichteren Salzwasser schwimmt. Diese verborgene Süßwasserlinse entsteht, weil Regen in der sandigen Erde versickert und dort gesammelt wird.
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