Küssaburg, Burgruine in Bechtersbohl, Deutschland
Die Küssaburg ist eine Burgruine in Bechtersbohl, die sich auf etwa 634 Metern Höhe befindet und über das Rheintal und den südlichen Schwarzwald blickt. Die Reste zeigen noch die Struktur einer mittelalterlichen Befestigung mit sichtbaren Mauern und Fundamenten, die über viele Jahrhunderte in die Landschaft eingebettet sind.
Die Burg wurde zwischen 1125 und 1141 erbaut und wechselte mehrmals den Besitzer, bevor die Garnison sie 1634 während des Dreissigjahrigen Krieges in Brand setzte. Darüber hinaus verursachte ein Erdrutsch im Jahr 1664 weitere Schäden an der Struktur.
Der Name könnte vom römischen Namen Cossinius oder vom deutschen Wort Kissen stammen, das sich auf die Form des Berges bezieht. Besucher können diese Namensherkunft in der Umgebung und den sanften Hügeln um die Ruine beobachten.
Besucher erreichen die Ruine über markierte Wanderwege durch den Schwarzwald, die vom Dorf Bechtersbohl ausgehen. Der Aufstieg ist machbar und bietet unterwegs immer wieder Pausen mit schönem Ausblick auf die Umgebung.
Ein Erdrutsch am 25. Dezember 1664 verursachte erhebliche Schäden am Gebäude und trug zu seinem heutigen Aussehen bei. Dieses seltene Ereignis in dieser Jahreszeit ist in lokalen Aufzeichnungen dokumentiert und macht die Ruine zu einem Ort, an dem natürliche und historische Kräfte zusammenwirken.
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