Levensauer Hochbrücke, Eisenbahn- und Straßenbrücke in Kiel, Deutschland
Die Levensau-Hochbrücke ist eine Eisenbahn- und Straßenbrücke, die über den Nord-Ostsee-Kanal bei Kiel führt und mit ihrer Bogenform etwa 42 Meter über dem Wasser ragt. Die Brücke verbindet auf zwei Ebenen: Die obere Ebene trägt den Eisenbahnverkehr, während die untere Ebene den Straßenverkehr und Fußgängern dient.
Der Bau fand zwischen 1893 und 1894 statt, nachdem Kaiser Wilhelm I die ursprüngliche Idee einer drehbaren Brücke verworfen hatte. Diese Entscheidung führte zur Schaffung einer feststehenden Bogenbrücke, die bis heute das Landschaftsbild prägt.
Der Name der Brücke stammt von Levensau, einem Dorf in der Nähe, das heute Teil Kiels ist. Die Brücke war lange Zeit ein wichtiger Ort für Menschen, die die Region durchquerten und sich dort trafen.
Besucher können die Brücke zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren und haben dabei einen guten Blick auf den Kanal von beiden Seiten. Es ist ratsam, außerhalb der Stoßzeiten zu gehen, da der Straßenverkehr besonders während der Ferienzeiten intensiv ist.
Mit einer Spannweite von 163 Metern ist sie die größte Originalbrücke über den Kanal und wurde sogar vom Kaiser gelobt. Dies macht sie zu einem technischen Meilenstein, den nur wenige Besucher bewusst als solchen wahrnehmen.
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