Mahnmal Bittermark, Mahnmal im Bittermark Wald, Deutschland.
Das Mahnmal Bittermark ist ein Gedenkort im Wald bei Dortmund, errichtet zum Gedenken an die Opfer einer Massenhinrichtung während des Zweiten Weltkriegs. Die Gedenkstätte besteht aus einer Betonkonstruktion mit Steinreliefs an den Außenmauern und einer unterirdischen Krypta, die vom Haupteingang aus zu erreichen ist.
Die Gedenkstätte erinnert an Hinrichtungen im April 1945, als sowjetische Zwangsarbeiter und Widersacher des Naziregimes von der Gestapo getötet wurden. Nach der Befreiung durch amerikanische Truppen wurden die Leichen kurz darauf gefunden und untersucht, was zur Errichtung dieses Denkmals führte.
Der Gedenkort trägt den Namen des nahe gelegenen Waldes und wird heute als Ort der Besinnung genutzt, wo Besucherinnen und Besucher innehalten und der Opfer gedenken. Die Umgebung lädt dazu ein, sich Zeit für Reflexion zu nehmen und die Geschichte des Ortes zu erfassen.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und liegt in einfacher Reichweite von öffentlichen Verkehrshaltestellen sowie ausreichend Parkplätzen für Besucherinnen und Besucher. Der Ort ist unabhängig von der Jahreszeit oder dem Wetter zu besuchen und bietet genügend Raum für Gruppen oder Einzelne, die Zeit zum Gedenken benötigen.
Jeden Karfreitag öffnet sich die unterirdische Krypta für eine Gedenkzeremonie, bei der Menschen zusammenkommen, um Kränze niederzulegen und der Verstorbenen zu gedenken. Diese jährliche Tradition verbindet Besucherinnen und Besucher aus verschiedenen Ländern, die dem Ort ihre Achtung erweisen.
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