Marienberg, Wallfahrtskirche in Burghausen, Deutschland.
Die Wallfahrtskirche Maria Königin des Rosenkranzes erhebt sich auf einem Hochplateau in 445 Metern Höhe und zeichnet sich durch ihre zwei markanten Türme und ihre bayerische Rokoko-Architektur aus.
Erstmals 1143 urkundlich erwähnt, wurde die Kirche zwischen 1760 und 1764 unter der Leitung des Trostberger Gerichtsmaurermeisters Franz Alois Mayr vollständig neu errichtet und ersetzte frühere mittelalterliche Strukturen.
Das Innere zeigt außergewöhnliche Fresken des Münchner Malers Martin Heigl mit Szenen aus dem Leben Mariens, während der zentrale Hochaltar ein wundertätiges Gnadenbild aus dem 17. Jahrhundert von Maria als Himmelskönigin beherbergt.
Besucher erreichen die Kirche über eine symbolische Treppe mit 50 Stufen, die die Rosenkranzgebete repräsentieren, wobei Führungen über das Pfarrbüro Burghausen während der regulären Öffnungszeiten verfügbar sind.
Einheimische verhinderten 1806 erfolgreich den geplanten Abriss der Kirche durch Proteste, wobei der bayerische König Ludwig I. schließlich ihre Erhaltung unterstützte und die Rückkehr des Altars 1815 ermöglichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.