Zisterzienserkloster Raitenhaslach, Zisterzienserkloster in Burghausen, Deutschland
Die Zisterzienzerabtei Raitenhaslach ist ein Klosterkomplex in Burghausen mit der Kirche St. Georg, einem Wasserturm aus dem 16. Jahrhundert und mehreren Barockgebauden, die sich uber gepflegte Grunflachen neben der Salzach erstrecken. Die verschiedenen Strukturen zeigen die typische Anordnung eines Klosterlebens mit Kirche, Wohnraumen und Wirtschaftsgebauden aus unterschiedlichen Epochen.
Das Kloster wurde 1143 durch Graf Wolfker de Tegerwac und seine Frau Hemma gegrundet und blieb bis zur Sakularisierung 1803 aktiv, als viele Gebaude abgerissen wurden. Diese Zerstorung markierte das Ende der Gemeinschaft, obwohl einige Strukturen erhalten und spater restauriert wurden.
Die Kirche zeigt aufwendige Fresken von Johannes Zick, die das Leben des heiligen Bernhard über drei Gewölbefelder darstellen und die Besucher unmittelbar in religiöse Erzählungen eintauchen lassen. Diese Kunstwerke prägen bis heute den Eindruck des Innenraums und schaffen einen Ort der visuellen Andacht.
Der Klosterkomplex ist uber Fusswege gut erreichbar und bietet sich besonders fur Besucher an, die Architektur und Innenraume erkunden mochten, da mehrere Bereiche zuganglich sind. Die Gebaude und Aussenflachen erfordern festes Schuhwerk und Zeit, um alle Teile angemessen zu besichtigen.
Das Kloster beherbergt das Papszimmer, in dem Papst Pius VI 1782 zu Besuch war, und gilt als erstes Zisterzienserofablissement in Altbayern. Diese historische Bedeutung macht den Ort zu einem besonderen Ort in der Geschichte der Region.
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