Conventer See, Naturschutzgebiet in Börgerende-Rethwisch, Deutschland
Der Conventer See ist ein flaches Schutzgebiet an der Ostseeküste mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 1 Meter und einer Fläche von rund 216 Hektar. Das Wasser wird durch ein Schutzdammsystem mit der Ostsee verbunden und bildet eine Mischung aus See, Uferzonen und Schilfbeständen.
Das Gebiet war für Jahrhunderte landwirtschaftlich genutzt und erhielt 1939 seinen Schutzstatus, um die Natur und die Vogelbestände zu bewahren. Diese Umwandlung von Agrarland zu Naturschutzgebiet zeigt eine wichtige Veränderung in der Nutzung der Region.
Der See ist ein wichtiger Ort für Vogelbeobachter und Naturfreunde, die hier Reiher, Enten und Gänse in ihrer natürlichen Umgebung sehen können. Das Wasser und die umliegenden Schilfzonen bilden einen Lebensraum, den viele Menschen als Fenster zur Natur nutzen.
Der See kann vom Jemnitz-Damm aus beobachtet werden, wo Besucher einen guten Blick auf die Wasserfläche und die Vogelwelt haben. Der direkte Zugang zu den geschützten Zonen ist nicht erlaubt, um die empfindliche Natur zu bewahren.
Das Gebiet ist ein wichtiger Rastplatz für Tausende von Zugvögeln, insbesondere für Weißwangengänse und Saatgänse, die jedes Jahr auf ihrer Wanderung über lange Strecken hier Halt machen. Diese Vogelarten versammeln sich in großen Gruppen auf dem See, was das Gebiet zu einem besonderen Ort für Ornithologen macht.
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