Heiligendamm, Seebad in Bad Doberan, Deutschland.
Heiligendamm ist ein Küstenbad im mecklenburgischen Bad Doberan am südlichen Ufer der Ostsee mit klassizistischen Bauten in weißer Farbe. Die Hotelzeilen und Kureinrichtungen erstrecken sich über mehrere hundert Meter parallel zum Strand mit direktem Zugang zum Wasser.
Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg gründete das Bad 1793 als erstes Seebad auf dem europäischen Festland nach englischem Vorbild. Preußische und deutsche Kaiser verbrachten im 19. Jahrhundert ihre Sommeraufenthalte in den Villen und Kurhotels am Meer.
Der Beiname Weiße Stadt am Meer stammt von den hellen Fassaden der klassizistischen Gebäude entlang der Strandpromenade. Gäste nutzen heute noch die Bädertradition mit Kuranwendungen und Thalassotherapie aus dem Meerwasser der Ostsee.
Die dampfbetriebene Schmalspurbahn Molli verkehrt zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn mit Halt im Ortskern. Der Strand liegt wenige Gehminuten von den Hotelbauten entfernt und bleibt auch außerhalb der Hochsaison zugänglich.
Das Grand Hotel empfing 2007 die Staats- und Regierungschefs des G8-Gipfels und wurde dafür mit hohen Sicherheitszäunen vom restlichen Ort abgetrennt. Diese internationale Konferenz brachte den kleinen Badeort für einige Tage in die weltweiten Nachrichtensendungen.
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