Seebrücke Kühlungsborn, Seebrücke an der Ostsee in Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern
Der Kühlungsborn Pier ist eine etwa 240 Meter lange Gehwegstruktur, die sich ins Wasser erstreckt und von dort aus Blicke auf die umliegende Küstenlinie und die gesamte Wasserfront bietet. Das Bauwerk verfügt über eine ebene, robuste Konstruktion mit Geländern für sicheres Gehen und wird sowohl von Spaziergängern als auch von Anglern häufig genutzt.
Das Pier wurde am 3. Oktober 1991 mit einer großen Zeremonie eröffnet und war die erste Pier-Neuanlage in Deutschland nach der Wiedervereinigung. Der Bau war bemerkenswert schnell und wurde in nur fünf Monaten abgeschlossen, was es zu einem frühen Symbol der wirtschaftlichen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern machte.
Der Pier trägt für Kühlungsborn eine symbolische Bedeutung als Zeichen des Neustarts nach der Wiedervereinigung und hat sich zu einem Treffpunkt für Einheimische und Besucher entwickelt. Die Gegend um den Pier wird geprägt durch Spaziergänger, Angler und Menschen, die die einfache Freude genießen, am Meer zu sein.
Der Pier ist über die Strandstraße, eine beliebte Einkaufsstraße, leicht erreichbar und in der Nähe gibt es Geschäfte und kleine Cafés zum Erkunden. Besucher sollten beachten, dass der Pier bei Sturm und Eis beschädigungen erleiden kann und in kalten Wintermonaten gelegentlich für Reparaturen geschlossen sein kann.
Das Pier wurde mit afrikanischen Harthölzern wie Azobé und Bongossi erbaut, die der Witterung und dem Verschleiß widerstehen. Ein großes Schiff namens Ms Baltica legt hier regelmäßig an und bietet Fahrten zu nahegelegenen Orten wie Warnemünde und Rerik an.
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