Riedensee, Naturschutzgebiet in Kühlungsborn, Deutschland
Riedensee ist ein Schutzgebiet an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Der See liegt hinter einem Strandwall und erstreckt sich über mehrere Kilometer, mit Feuchtgebieten und Röhrichtbeständen, die die Uferlinie säumen.
Das Gebiet nahm während der letzten Eiszeit seine Form an, als Schmelzwasser in Mulden der Moränenmasse strömte. Später entwickelten sich dort salzhaltige Bedingungen durch Wechselwirkungen mit dem Meer.
Das Schutzgebiet ist ein Ort, an dem sich Salzwasser und Süßwasser mischen und wo man seltene Pflanzen findet, die mit diesem speziellen Milieu umgehen können. Besucher können beobachten, wie sich die Natur an diese besonderen Bedingungen angepasset hat.
Das Schutzgebiet ist vom Land aus zugänglich, mit Wegen, die von den Orten in der Nähe beginnend das Ufer erreichen. Es ist sinnvoll, feste Schuhe mitzubringen, da der Boden in manchen Bereichen moorig und feuchtig sein kann.
Hier findet man eine Mischung aus Salzwasser und Süßwasser, die sehr selten ist und besondere Pflanzenarten beherbergt, die anderswo kaum vorkommen. Diese besonderen Bedingungen locken auch seltene Vogelarten an, die dort brüten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.