Museum für Völkerkunde der Universität Kiel, Ethnographisches Museum an der Universität Kiel, Deutschland.
Das Museum für Völkerkunde der Universität Kiel ist ein ethnographisches Museum, das Objekte aus Südpazifik-Kulturen, Ostasien und Afrika zeigt. Die Sammlungen umfassen Waffen, Schmuck, Kleidung, Rüstungen, Masken und Bootsmodelle, die die Vielfalt menschlicher Handwerk widerspiegeln.
Das Museum wurde 1884 gegründet und begann seine Sammlungen mit Objekten, die Kieler Schiffe Kapitäne während ihrer Handelsreisen im Südpazifik erwarben. Im Laufe der Zeit erweiterten sich die Bestände um Materialien aus vielen anderen Teilen der Welt, um eine umfassendere Sicht auf menschliche Kulturen zu zeigen.
Die Sammlungen zeigen Objekte aus vielen Teilen der Welt: Masken, Waffen und Schmuck, die zeigen, wie Menschen an verschiedenen Orten lebten und feierten. Beim Spazieren durch die Räume sieht man, wie unterschiedlich die Kulturen ihre Handwerk, ihre Kunst und ihre Traditionen gestalteten.
Das Museum befindet sich innerhalb der Universität und ist zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar. Die Säle sind überschaubar gestaltet, sodass ein Besuch einige Stunden Zeit in Anspruch nehmen kann, je nachdem wie ausführlich man die einzelnen Objekte erkunden möchte.
Ein Teil der Südpazifik-Sammlungen wurde 2014 als Dauerleihgabe an das Schifffahrtsmuseum Kiel übergeben. Diese Aufteilung ermöglicht es Besuchern, die Objekte im Kontext der Handelsgeschichte und Seefahrt der Stadt zu verstehen.
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