Paniersbunker, Felsenkeller und Bunker in Nürnberg, Deutschland.
Der Paniersbunker ist ein unterirdisches Gangsystem aus Sandstein unter dem Paniersplatz mit mehreren Ebenen, die durch natürliche Spalten und gezielt ausgehauene Kanäle verbunden sind. Die Struktur umfasst Kammern für verschiedene Zwecke sowie Lüftungs- und Entwässerungssysteme, die noch immer funktionieren.
Die Kellersystem entstanden ursprünglich im Mittelalter für die Lagerung von Bier und Speiseeis und wurden während des Krieges in den 1940er Jahren als Luftschutzkeller umfunktioniert. Die Nutzung durch Zehntausende Menschen prägte die Geschichte des Ortes nachhaltig.
Der Keller wurde während des Krieges zum Zufluchtsort für Kunstschätze der Stadt, darunter Werke aus der Sammlung des Museums und heilige Objekte der Region. Noch heute erinnern die Räume an diese Zeit, als sie zum Schutz von Kulturgütern dienten.
Der Zugang erfolgt über einen zentralen Eingang in der Altstadt, und Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege uneben und teilweise rutschig sind. Jacken sind zu empfehlen, da die Temperatur unter der Erde niedrig bleibt.
Unter dem Paniersplatz findet man ausgefeilte Eiskuppeln, die in mehreren Ebenen ausgehoben wurden und ursprünglich dazu dienten, gefrorenes Wasser zu lagern und die Temperatur für die Bierlagerung zu regulieren. Diese kalten Punkte funktionieren nach demselben Prinzip noch heute.
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