Roggenmarkt, Mittelalterlicher Marktplatz im Zentrum von Münster, Deutschland.
Der Roggenmarkt ist eine Handelsstraße mit gelbem Bogenverlauf im Zentrum von Münster, die von hohen Sandsteinhäusern mit Giebeln gesäumt wird. Die Straße verbindet die Lambertikirche mit dem alten Fischmarkt und bildet einen wichtigen Durchgang durch die Innenstadt.
Der Platz entstand im 10. Jahrhundert als Getreidehandelsort und war ein wichtiger Knotenpunkt für Warenströme zwischen Holland und dem östlichen Rhineland. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Straße in den 1950er-Jahren originalgetreu wiederaufgebaut.
Die Häuserreihen zeigen typische münstersche Giebeldächer aus heller Sandstein, die das Straßenbild prägen und von Generation zu Generation gepflegt werden.
Die Straße ist leicht zu Fuß erreichbar und gut für Wanderungen durch die Innenstadt geeignet. Mehrere Bushaltestellen und Parkhäuser liegen in fußläufiger Nähe und bieten bequeme Zugangsoptionen.
Zwei dekorative Torbögen markieren Anfang und Ende dieser historischen Straße als symbolische Eingänge zu diesem alten Handelsviertel. Diese Bögen wurden ebenfalls beim Wiederaufbau in den 1950er-Jahren genau wie die umliegenden Häuser rekonstruiert.
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