Stadtweinhaus, Renaissancegebäude in Münster, Deutschland.
Das Stadtweinhaus ist ein Renaissance-Gebäude in Münster mit Steinpilastern an der Fassade, das direkt neben dem Historischen Rathaus am Prinzipalmarkt steht. Die beiden Strukturen bilden zusammen einen zusammenhängenden Gebäudekomplex, wobei die Räume durch eine Verbindung vom Saal des Weinhauses zum Festsaal des Rathauses miteinander verbunden sind.
Das Gebäude entstand 1615 nach Plänen des Architekten Johann von Bocholt und diente ursprünglich als Weinkeller für den Stadtrat von Münster. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es wieder aufgebaut und erhielt dabei seine ursprüngliche Renaissance-Form zurück.
Das Stadtweinhaus fungiert heute als Veranstaltungsort, wo die Bevölkerung Münsters zusammenkommt, um Ausstellungen und Feiern zu erleben. Der Saal im ersten Geschoss zeigt, wie dieses Gebäude im Alltag und bei besonderen Anlässen der Stadt dient.
Ein Restaurant im Erdgeschoss lädt Besucher zum Essen ein, während die oberen Ebenen Verwaltungsräume beherbergen. Die Räume verfügen über moderne Verbindungen für Wasser und Elektrizität, was sie für verschiedene Veranstaltungen nutzbar macht.
Bei der Wiederherstellung nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckten Arbeiter in den Mauern etwa 2000 Silbermünzen und Schmuckstücke aus der Zeit vor 1348. Dieser Fund deutet darauf hin, dass jemand seinen Besitz dort versteckt hatte, möglicherweise um ihn vor Gefahren in Sicherheit zu bringen.
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