Dominikanerkirche, Barockkirche in Münster, Deutschland
Die Dominikanerkirche ist eine barocke Kirche in der Innenstadt von Münster mit einer Sandsteinfassade, die dorische Säulen über zwei Geschosse hinweg zeigt und von einer achteckigen Kuppel bekrönt wird. Das Gebäude prägt die Silhouette des Stadtzentrums und liegt an der Salzstraße.
Die Kirche wurde Anfang des 18. Jahrhunderts unter der Leitung des Architekten Lambert Friedrich Corfey als Teil eines Dominikanerklosters errichtet. Nach der Säkularisierung im frühen 19. Jahrhundert verlor das Gebäude seine ursprüngliche religiöse Nutzung und wurde im Laufe der Zeit für andere Zwecke umgewidmet.
In der Kirche sind heute zeitgenössische Kunstinstallationen zu sehen, darunter Spiegelglaselemente, die das Licht im Inneren brechen und verteilen. Diese modernen Werke stehen direkt neben den barocken Wandgliederungen und Stuckverzierungen und erzeugen einen ungewöhnlichen Kontrast.
Die Kirche befindet sich in der Salzstraße im Zentrum von Münster und ist gut zu Fuß von den meisten Teilen der Innenstadt aus erreichbar. Sie ist an mehreren Wochentagen geöffnet, sodass ein Besuch gut in einen Stadtspaziergang eingeplant werden kann.
Im Nordturm hängt eine Glocke aus dem Jahr 1670, die damit älter ist als die Kirche selbst. Sie läutet noch heute und gehört damit zu den ältesten noch genutzten Glocken der Stadt.
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