Clemenskirche, Barockkirche in Münster-Mitte, Deutschland.
Die Clemenskirche ist ein barockes Kirchengebäude in Münster-Mitte mit einer zentralen Rotunda und einer Kuppel mit Laterne. Der Bau verbindet Sandstein in heller Färbung mit Ziegeln und zeigt typische barocke Gestaltungsprinzipien.
Die Kirche wurde zwischen 1745 und 1753 unter der Leitung des Architekten Johann Conrad Schlaun erbaut und war ursprünglich Teil eines Klosters und Hospitals für die Malteserritter. Nach Kriegszerstörungen 1944 wurde sie wieder aufgebaut, die alten Nebengebäude aber nicht wiederhergestellt.
Der Innenraum zeigt Fresken und Stuck von Jakob Rauch und Johann Adam Schöpf, die deutsche Barockkunst prägen. Diese Werke erzählen von der künstlerischen Handwerkskunst des 18. Jahrhunderts.
Das Gebäude befindet sich zwischen Salzstraße und Clemensstraße in der Altstadt und ist zu den Öffnungszeiten zugänglich. Der Eingang ist leicht zu finden und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die ursprüngliche Anlage war groß und komplex mit Hospitalgebäuden, die Platz für Patienten und Brüder boten. Das heutige Erscheinungsbild zeigt nur noch die Kirche selbst, die Geschichte der Gesamtanlage ist aber in alten Plänen dokumentiert.
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