Reideburg, Verwaltungsbezirk in Halle, Deutschland
Reideburg ist ein Stadtteil im Osten von Halle, der sich entlang des von Nord nach Süd fließenden Reide-Flusses erstreckt und auf etwa 93 Metern Höhe liegt. Die Bebauung zeigt ein Mosaik aus älteren Wohngebieten und modernen Bereichen mit Schulen und Einkaufsmöglichkeiten.
Das Viertel entstand auf einem Gebiet, das schon in der Völkerwanderungszeit besiedelt war, wie archäologische Funde zeigen. Im Mittelalter entstanden hier drei Burgen, darunter eine Wasserfestung, die die strategische Bedeutung des Ortes unterstreichen.
Der Reideburg Sports Club 1990 betreibt eine Frauenmannschaft im Radball, die in der ersten Bundesliga antritt und mehrere Meisterschaften gewonnen hat. Diese Sportart prägt das Bild des Viertels und macht es überregional bekannt.
Die beste Verbindung zum Zentrum von Halle führt über die Delitzscher Straße, die das Viertel durchquert und gut erreichbar macht. Die notwendigen Dienste wie Apotheke und kinderärztliche Betreuung sind vor Ort vorhanden und verteilen sich auf das Wohngebiet.
Hans-Dietrich Genscher, einer der einflussreichsten deutschen Außenminister, wurde am 21. März 1927 in Reideburg geboren. Seine politische Karriere prägte die Außenpolitik der Bundesrepublik über Jahrzehnte.
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