Schloss Bingenheim, Mittelalterliches Schloss in Echzell-Bingenheim, Deutschland
Schloss Bingenheim ist eine mittelalterliche Burg in Echzell mit zwei Hauptgebäuden: einem vierstöckigen Wohnturm namens Hoher Bau und einem zweistöckigen Langbau, beide mit Staffelgiebeln. Das Schloss beherbergt mehrere handwerkliche Werkstätten wie Kerzenmacherei, Schreinerei, Töpferei und Weberei auf einem befestigten Gelände.
Das Schloss wurde erstmals 1064 urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich der Abtei Fulda. Im Jahr 1423 wurde es an Philipp I. von Nassau-Saarbrücken verkauft und veränderte damit seine politische Zugehörigkeit.
Das Schloss ist heute ein Zentrum für Heilpädagogik nach Rudolf Steiners Ideen, wo Menschen mit Beeinträchtigungen leben und arbeiten. Besucher sehen überall auf dem Gelände Menschen, die in den verschiedenen Werkstätten tätig sind und das Schloss als funktionierenden Alltags- und Lebensort prägen.
Das Gelände ist befestigt und lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die verschiedenen Werkstätten an unterschiedlichen Ecken des Komplexes verteilt sind. Das Beste ist, gemütlich zu gehen und Zeit für jeden Bereich einzuplanen, um die Handwerksaktivitäten und den Aufbau des Schlosses richtig zu erfassen.
Das Schloss ist von drei Wassergräben umgeben, die von einer beeindruckenden steinernen Brücke mit drei Bögen überquert werden. Diese Überreste der mittelalterlichen Befestigungsanlage sind heute noch sichtbar und prägen das Erscheinungsbild des Ortes.
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