Schiefes Haus Ulm, Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert im Fischerviertel, Ulm, Deutschland
Das Schiefe Haus ist ein Wohngebäude mit Holzrahmenkonstruktion am Ufer der Blau, das sich deutlich zur Seite neigt. Der Dachgiebel und die mehrgeschossige Struktur zeigen die typische Bauweise eines wohlhabenden Handwerkerhauses aus dieser Periode.
Das Haus entstand 1443 als fünfgeschossiges Holzgebäude für wohlhabende Schiffsmeister, die in der Nähe des Flusses ihre Handelsgeschäfte betrieben. Die Erdsenkung des Bodens über Jahrhunderte hinweg verursachte die charakteristische Neigung.
Das Gebäude zeigt traditionelle schwäbische Handwerkstechniken mit seinen sichtbaren Holzbalken und der typischen Fachwerk-Bauweise, die in der Region seit Jahrhunderten verankert ist. Die Art, wie es am Fluss steht, spiegelt wider, wie mittelalterliche Handwerker ihre Häuser an die Nähe zum Wasser anpassten.
Das Haus ist vom Flussweg leicht zu erreichen und bietet Fußgängern einen guten Blick auf die ungewöhnliche Neigung von außen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Hotel handelt und der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist.
Das Haus gilt weltweit als eines der am stärksten geneigten bewohnten Gebäude und zieht Besucher an, die seine ungewöhnliche Neigung bestaunen möchten. Seine Gäste schlafen buchstäblich in einem schiefen Winkel, was eine merkwürdige Erfahrung darstellt.
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