IRGW-Gemeindezentrum Ulm, Jüdisches Religionszentrum in Ulm, Deutschland.
Die Neue Synagoge in Ulm ist ein jüdisches Gemeinschaftszentrum im Herzen der Altstadt mit einer Synagoge, einem rituellen Bad, Gemeinschaftssaal, Bibliothek, Kindergarten und Jugendzentrum. Die Räume sind modern gestaltet und dienen sowohl religiösen als auch sozialen Zwecken für die örtliche jüdische Gemeinde.
Das Gebäude steht an der Stelle eines früheren jüdischen Tempels, der während der Pogrome im November 1938 zerstört wurde. Der Wiederaufbau an diesem Ort symbolisiert die Wiederherstellung jüdischen Lebens in Ulm nach Jahrzehnten der Abwesenheit.
Die Südostecke zeigt das Jerusalemfenster mit Davidstern-Mustern, die eine direkte Verbindung zu jüdischen Traditionen schaffen. Der Toraschrein wurde von der Familie Strauss gestiftet und prägt den inneren Raum mit persönlicher Geschichte.
Der Zugang ist für Besucher möglich, aber es wird empfohlen, sich im Voraus anzumelden, um an Gottesdiensten oder Führungen teilzunehmen. Die Öffnungszeiten sind begrenzt, daher ist es ratsam, vorher zu überprüfen, wann das Zentrum zugänglich ist.
Das Gebäude wurde von Architektin Susanne Gross entworfen und 2012 unter Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck eröffnet. Diese hochrangige Eröffnung unterstrich die nationale Bedeutung der Wiederherstellung jüdischen Lebens in Deutschland.
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