Sender Weiskirchen, Rundfunksender in Rodgau, Deutschland
Der Weiskirchen-Sender ist eine Radiosendeanlage in Rodgau mit zwei stählernen Gittermasten, die jeweils etwa 126 Meter hoch sind. Die Masten sind mit speziellen Erdungssystemen ausgestattet und verwenden Spulen an ihren Ankerpunkten, um hochfrequente Ströme in den Drähten zu reduzieren.
Die Anlage wurde 1967 von Hessischer Rundfunk erbaut und sendete zunächst mit 400 Kilowatt Leistung aus. 1994 wurde die Sendeleistung auf 300 Kilowatt reduziert.
Die Anlage strahlte Nachrichtensendungen und Inhalte für Gastarbeiter in der Region Hessen aus und spielte eine wichtige Rolle in der Medienversorgung von Gemeinden, die sonst schwer zu erreichen waren. Sie war Teil eines Rundfunknetzes, das Menschen in verschiedenen Gegenden miteinander verband.
Der Ort ist am besten über lokale Straßen in Rodgau erreichbar, wobei die Masten aus der Ferne sichtbar sind. Ein Besuch ist idealerweise tagsüber möglich, wenn die Sichtbedingungen klar sind und man die Struktur von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten kann.
Das Sendegebäude verfügte über einen Dieselgenerator, der sich automatisch einschaltete, um die Ausstrahlung bei Stromausfällen aufrechtzuerhalten. Dadurch konnte der Sender auch bei Unterbrechungen der Stromversorgung weitermachen und die Verbindung zu den Hörern nicht unterbrechen.
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